PROLOG

Es ist bereits spät am Abend, als der dunkle Wagen die Auffahrt zu dem prächtigen Haus in einem Kölner Vorort hinaufrollt. Die Stoßstange berührt fast das wuchtige Garagentor, als er schließlich zum Stehen kommt. Der Fahrer steigt aus und schlendert leise vor sich her summend den kleinen Weg bis zur Haustür entlang.
Der Vorgarten ist penibel gepflegt und symmetrisch angeordnet. Irgendwie scheint hier alles einen vorbestimmten Platz einzunehmen. Ein kleiner Gartenzaun, der von einem Hürdenläufer leicht übersprungen werden könnte, umrundet das Grundstück. Ein imposantes Blumenbeet dient als Abgrenzung zwischen Fußweg und Rasen, der einem Golfplatz alle Ehre erweisen würde. Kleine Skulpturen runden das Bild ab, machen den Bilderbuch-Eindruck perfekt.
Der Schlüssel gleitet ins Schloss der Haustür. Nach einer dreiviertel Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn öffnen sich die Sicherheitsbolzen mit einem leisen Klicken und geben den Weg nach innen frei. Dort beherrscht ein warmes Licht die gemütliche Atmosphäre. Das Innenleben folgt der gleichen Symmetrie, wie es der Garten vorgibt. Der Gestalter dieses Hauses muss von Anfang an ein genaues Bild vor Augen gehabt haben. Es ist mit ausgesuchten Accessoires und stilvollen Möbeln eingerichtet. Hinter der Eingangstür befindet sicht der große Wohnflur, von dem alle Zimmer abgehen. Links liegt das riesige Wohnzimmer mit angrenzendem Wintergarten. Dessen verschiebbare Fensterelemente eröffnen selbst vom Flur aus einen beeindruckenden Einblick in den Garten. Der Wohnraum ist optisch in einen gemütlichen Teil und den Essbereich aufgeteilt. Im offenen Kamin hört man leise die Holzscheite vor sich hinknacken. Das Feuer darin verteilt eine beschauliche Wärme. Auf dem Esstisch steht eine bereits geöffnete Flasche Rotwein. Zwei Gläser und ein paar Kerzen warten auf einen scheinbar romantischen Abend zu zweit.  Aus der Küche dringt einem der einladende Geruch eines Bratens in die Nase und macht Appetit.
Die Person geht vorbei an den weiß getünchten Wänden, bis zu einem kleinen Sideboard, auf dem die Basisstation der Telefonanlage steht. Das Telefon liegt auf der Station und an den Wänden blicken von schwarz-weißen Bildern fröhliche Menschen entgegen. An der Station blinkt im regelmäßigen Takt die rote Lampe des Anrufbeantworters. Daneben verfälscht eine kopflose Nelke das Gesamtbild vom perfekten Wohnen. Mit leichtem Kopfschütteln wird das abgestorbene Gewächs samt Gefäß in die Küche getragen.
Aus dem Keller dringt gedämpfte Musik durch die geschlossene Tür des kleinen Sportraums. Ein rhythmischer Beat, begleitet von lautem Zählen einer Frauenstimme, erfüllt den Raum. Das Geräusch von Sportschuhen auf Parkett hallt im dumpfen Takt hinterher.
Mit einem kurzen Lächeln auf dem Gesicht begibt sich die Person mit der Vase in der Hand in Richtung Küche. Dort angekommen, landet der Inhalt in einem Mülleimer und der ovale Krug wird kurzerhand in die Spülmaschine gesteckt. Die Schritte der Person führen über den Fliesenboden zurück zum mit Parkett ausgelegten Wohnzimmer. Sie nimmt die Flasche Rotwein und schüttet beide Gläser halbvoll. Eines davon hält sie in der Hand, um das köstliche Aroma des Rotweins in sich aufzusaugen. Ein weiteres zufriedenes Lächeln huscht über das Gesicht. Sie hält das Glas hoch und schwenkt den Inhalt hin und her. Dabei betrachtet sie für einen kurzen Moment das schimmernde Farbspiel im Licht des Kaminfeuers.
Alleine trinken möchte der Ankömmling jedoch nicht, daher findet das Glas wieder seinen Platz auf dem Barocktisch. Die Trappelschritte sind mittlerweile verklungen. Nur noch leise entspannte Musik ist von unten zu hören. Das Sportprogramm scheint somit sein Ende zu nehmen, und jeden Moment könnte die Frau des Hauses hier oben erscheinen.
Keine halbe Minute später erscheint die Sportlerin auch schon schwitzend in der Tür zum Wohnzimmer. Ihr Blick fällt auf die Kerzen auf dem Tisch, die gerade entzündet werden und ihren kleinen Lichtschein um sich herum verbreiten. Ein fröhliches Lächeln umspannt ihre Lippen und sie geht gerade auf die am Tisch sitzende Person zu, bis sie plötzlich so abrupt stehen bleibt, als sei sie vor eine Glaswand gelaufen. Ihre fröhlichen Augen von vorhin weiten sich, während sie die am Tisch sitzende vermummte Gestalt wahrnimmt. In ihrem Blick spiegeln sich Erstaunen, Angst, und Entsetzen. Sekundenschnell laufen die letzen Jahre wie in einem Film an ihr vorbei, während sie wie gebannt in die kalte Mündung einer Schusswaffe schaut.
Genussvoll nimmt die vermummte Gestalt den Blick der Frau wahr, wie vorhin das blumige Aroma des Rotweines und die Idylle des brennenden Feuers. Die leuchtenden Augen lassen ein zufriedenes Lächeln unter der Maske vermuten, während der Abzugshahn der Waffe durchgezogen wird.
Daraufhin ertönt nur noch ein dumpfes prusten, als die Kugel die Waffe durch den mit einem Schalldämpfer versehen Lauf verlässt. Die Frau in der Tür erstarrt in ihrer letzen Bewegung mit einem seltsamen Gesichtsausdruck. Der begonnene Aufschrei verstummt durch die Wucht, mit der die Kugel in die Brust eindringt, lässt dabei jegliche Luft entweichen, den Gesichtsausdruck erstarren und erlöst sie von ihrem Gefühlschaos.
Nur das leise Knistern der Holzscheite im Kamin ist zu hören, als die Gestalt durch den Garten verschwindet und in der Dunkelheit abtaucht. Ruhig und friedlich steht das Haus im fahlen Mondschein - doch die Symmetrie ist für immer gestört.





KAPITEL 1

Kriminalhauptkommissar Alexander Bartsch ist der erste Kripobeamte am Tatort und unterhält sich gerade mit einem der Schutzpolizisten, als seine Kollegin Lena Krüger im Morgengrauen eintrifft.
Im Haus ist bereits geschäftiges Treiben von Männern in Schutzkleidung, bewaffnet mit Pinseln, Tüten und Maßbändern, zu vernehmen. Der gesamte Innenbereich des Hauses ist hell erleuchtet, was besonders im Wohnzimmer deutlich auffällt. Durch die großen Fenster kann Lena die Männer und Frauen bei ihrer Arbeit beobachten. Der Inhalt zweier eingepuderter Rotweingläser verschwindet gerade in einem jeweils eigenen Becher. Die Gläser selbst und die dazugehörige Weinflasche landen anschließend in die dafür vorgesehenen Plastiktüten. Zur nachträglichen Orientierung rücken an deren Stelle kleine, mit Nummern versehene Schilder nach. Immer wieder erhellt der Blitz einer Kamera den Tatort, und der wie Michelinmännchen gekleidete Tross zieht weiter zur nächsten Stelle im Raum.
Das gesamte Gründstück ist mit einem Absperrband umzäunt, welches von einigen Beamten in Uniform zusätzlich bewacht wird. Lena Krüger wurde erst vor kurzem in diesen Ort versetzt, daher muss sie einem der Uniformierten ihre Dienstmarke zeigen, bevor er sie damit auf das Gelände lässt. Andere Polizisten, die nicht direkt mit der Absicherung der Umgebung beschäftigt sind, stehen herum und nehmen Zeugenaussagen der Umstehenden und neugierig gewordenen Nachbarschaft auf.
Lena geht über den kleinen markierten Trampelpfad, der von der Spurensicherung angelegt wurde, um den Tatort nicht zu verfälschen, auf Alexander Bartsch zu. Seine übernächtigten Augen sehen sie kurz an, und sein Gesicht bringt sogar ein knappes Lächeln zustande, als er für einen Augenblick in ihre Richtung schaut.
Sie beobachtet ihn, wie er dort zwischendurch nickend, dann nachfragend, gestikulierend, nachdenklich, dann wieder energisch mit einem der Schutzpolizisten redet. Um sie herum ist alles in Bewegung, und alle im Augenblick erforderlichen Arbeiten scheinen von den anwesenden Personen erledigt zu werden.
Irgendwie fühlt sie sich wie bei ihrem ersten Date, bei dem sie versetzt wurde und weiß nicht so recht, was sie nun tun soll. Kurz entschlossen entscheidet sie sich, etwas abseits stehen zu bleiben. In ihrem Sommerkleidchen, der schnell übergeworfenen Bluse darüber und ihren mit einem Haarband nach hinten gebändigten Haaren steht sie im Vorgarten und schaut sich das gesamte Treiben um sie herum an. Ihr Blick wandert vom Haus zu den Schaulustigen hinter dem Absperrband. In den Gesichtern erkennt sie Neugierde, Schrecken und bei einigen die pure Sensationslust. Anschließend schaut sie die Straße auf und ab. Die übereifrig gepflegten Vorgärten, die am Bürgersteig stehenden Bäume, Spalier stehend wie Soldaten vor gut bewachten Bundesgebäuden. Alles wirkt sehr spießig, aber vertraut auf Lena.
Etwas weiter den Weg runter müsste eigentlich ein Briefkasten stehen, überlegt sie. Lena dreht sich in die Richtung, und genau in diesem Augenblick wird ein Briefkasten von einem Scheinwerfer der langsam durchfahrenden Fahrzeuge angestrahlt. Wie konnte sie das wissen? Wo sie doch noch nie in dieser Straße war, schießt ihr der Gedanke durch den Kopf. Sicher ist sie vorhin daran vorbeigefahren und hat ihn unbewusst wahrgenommen. Noch völlig in ihren Überlegungen verloren und etwas irritiert über ihr Dejà Vu schreckt sie auf, als Alexander Bartsch plötzlich neben ihr steht und ihr einen Kaffee unter die Nase hält.
„Die Jungs von der Spurensicherung haben sogar eine eigene Kaffeemaschine in ihrem Van.“
In diesem ganzen Treiben wirkt seine typisch ruhige Stimme noch langsamer auf sie, was ihr in ihrem momentan verworrenen Zustand allerdings sehr entgegenkommt. „Oh, danke“, erwidert sie schläfrig, nachdem sie den Kaffeebecher in ihrer Hand umschließt und einen ersten Schluck trinkt, der ihre Körperfunktionen zum leben erwecken soll.
„Du siehst aus, als hättest Du gerade einen Geist gesehen?“
„Nein“, erwidert sie lächelnd. „Irgendwie sehen diese Straßen nur überall gleich aus. Was haben wir?“
„Tja, nicht sehr viel im Augenblick. Wir können noch nicht rein, da die Spurensicherung noch am Werk ist. Die Bewohnerin des Hauses, 43 Jahre alt, wurde von ihrem Mann vor ca. 2 Stunden erschossen aufgefunden, als dieser nach Hause kam. Der Mann sitzt oben.“ Alex zeigt dabei auf die obere Etage; „und wird gerade ärztlich betreut.“
„Sind noch andere Personen im Haus? Kinder, Eltern, Verwandte?“
„Nein, nur der Ehemann.“
„Wissen wir schon was zum Tathergang?“
„Nein, noch gar nichts. Der Mann ist im Augenblick nicht vernehmungsfähig. Ich konnte vorhin mit dem Notarzt sprechen, sie werden ihn gleich ins Krankenhaus bringen. Wir können uns frühestens morgen mit ihm unterhalten. Nach den ersten Zeugenaussagen der Nachbarschaft zu urteilen, wurde weder etwas Auffälliges beobachtet noch gehört. Die Haustür ist nicht beschädigt und auch sonst sind nach ersten Aussagen keine Einbruchsspuren zu finden. Da muss wohl jemand einen Schlüssel gehabt haben. Was mit dem Auto in der Einfahrt ist, wissen wir noch nicht. Die erste Überprüfung hat ergeben, dass es nicht den Winters gehört. Wir machen gerade den Halter ausfindig, aber ich denke, dass es geklaut wurde. Es wird uns also nicht viel bringen.“
An der Versiegelung des Fahrzeugs erkennt Lena, dass die Spurensicherung den Wagen bereits kontrolliert haben muss. Sie befragt Alex nach Spuren oder den Fingerabdrücken.
„Keine, wie es scheint. Sie wollen sich das Auto aber in der Werkstatt noch genauer anschauen.“
„Das ist nicht wirklich viel.“
„Um es genauer zu sagen, haben wir bis jetzt eigentlich gar nichts Konkretes. Warten wir ab, was die Spurensicherung noch findet.“
„Dann lass uns doch mal drinnen umsehen. Warst Du schon im Haus?“ Sie will gerade auf die Eingangstür losmarschieren, als sie von Alexander zurückgehalten wird.
„Das würde ich noch sein lassen. Mike Hoffer, der Chef der Spurensicherung, hat alle aus dem Haus geworfen außer seinem Team, dem Notarzt und natürlich dem Ehemann.“
„Warum das? Wir müssten dort drinnen sein.“
„Erzähl das mal ihm da“, dabei zeigt er durch das Fenster auf einen riesigen Hünen, dem jeden Moment der Schutzanzug über seinen Muskelbergen zu zerreißen droht.
Sie sieht zu Alex hoch und merkt gerade immer dann, wenn sie flache Schuhe trägt, wie groß der Kerl doch mit seinen fast zwei Metern ist. Unter jeder Tür muss er seinen Kopf einziehen, um nicht Bekanntschaft mit dem Türrahmen zu machen. Sein markantes, stets gebräuntes Gesicht mit den blauen Augen, dazu die schwarzen Haare, seine Größe und die sportliche Figur machen ihn zu einem echten Frauentyp.
In ihrer erst kurzen Laufbahn bei der Mordkommission Köln hatte sie bereits einiges mit ihm zu lachen bekommen, doch von jetzt auf gleich konnte er auch völlig anders sein - ein richtiges Ekel; gereizt, arrogant und aufbrausend. Irgendetwas Besonderes lag dennoch in seinen Augen. Sie stehen für ein paar Minuten schweigend nebeneinander und genießen ihren Kaffee um vier Uhr morgens vor dem Tatort in einem noblen Vorort von Köln. Nach einiger Zeit kommt endlich der Chef der Spurensicherung, gefolgt von seinem Team, aus dem Haus und baut sich wie eine Schrankwand vor ihnen auf.
„Und? Wie sieht es aus, Mike?“
„Hey Alex. Guten Morgen Frau Krüger. Wir sind jetzt fertig, ihr könnt rein. Die ersten Ergebnisse unserer Arbeit kannst Du dir heute Nachmittag ansehen, den Bericht dazu bekommst du spätestens heute Abend. Bisher können wir nur soviel sagen: Die Frau erhielt einen tödlichen Schuss in die Herzgegend. Sehr präzise geschossen. Wir haben sie auf dem Sofa gefunden und ihre Position dort nicht verändert. Schleifspuren von der Wohnzimmertüre bis zum Sofa lassen uns vermuten, dass sie in der Tür erschossen und anschließend zum Fundort geschleppt wurde. Das Haus sieht außen und innen wie geleckt aus, kein Staubkörnchen zuviel und alles sauber und gepflegt. Das Ehepaar, oder zumindest einer von beiden, muss einen echten Sauberkeitstick haben. Eigentlich sollte mich das freuen, da wir so fremde Spuren schneller finden könnten, aber wir haben nichts. Gar nichts.“
„Keine Spuren? Fingerabdrücke, Fasern, oder dergleichen?“ Obwohl Alex und Mike Hoffer in etwa dieselbe Körpergröße haben, hat Lena immer das Gefühl, zu ihm noch weiter aufschauen zu müssen. Die breiten Schultern und die kräftigen Arme lassen den Faseranzug, in dem er noch immer steckt, fast zerbersten.
„Nichts, Frau Krüger. Überhaupt nichts.“
„Haben wir es mit einem Sexualdelikt zu tun, Mike?“
„Nach den bisherigen Erkenntnissen nicht, Alex. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Frau sexuell missbraucht wurde. Näheres wird die Obduktion noch sagen können.“
„Haben wir schon die genaue Todesursache?“, hakt Alexander nach.
„Bisher weist alles auf den tödlichen Schuss ins Herz hin“, antwortet Mike schulterzuckend.
„Haben Sie die Tatwaffe finden können?“, kommt die verzweifelte Nachfrage von Lena in der Hoffnung, es mit einem Affekttäter zu tun zu haben, der die Waffe vielleicht liegen gelassen hat.
„Nein, Frau Krüger. Keine Waffe. Kein Projektil. Noch nicht einmal die Hülse konnten wir finden.“
Erstaunt zieht Lena eine Augenbraue hoch. „Steckt die Kugel vielleicht noch im Körper?“, hakt sie weiter nach.
„Das können wir ausschließen.“
„Wieso das?“, poltert Alexander Bartsch dazwischen.
„Eine Austrittswunde im Rücken und ein Loch in der Wand vom Flur. Das Loch stammt zwar von einer Kugel, aber wir finden die Patrone nicht. Nur Eisenspäne konnten wir sicherstellen.“
„Können wir von den Eisenspänen auf die Kugel zurück schließen?“ Erwartungsvoll sieht Alexander den Chef der Spurensicherung an. Er sieht diesen fast schon mitfühlend nur mit dem Kopf schütteln.
„Ein Durchschuss mit einem Loch in der Wand hinter ihr und keine Kugel? Was ist mit der Kugel, oder der Hülse?“, fragt Lena mit einem skeptischen Ausdruck.
„Das wüsste ich auch gerne, Lena. Das darf ich doch sagen?“ Dunkle Augen mustern sie aus dem kantigen Gesicht, und Lena nickt zustimmend über das Du-Angebot. „Scheinbar ist der Aufräumwahn der Bewohner auf den Täter übergegangen, oder wir haben es mit einem Profi zu tun“, antwortet Mike und fügt noch hinzu: „Wir haben alles auf den Kopf gestellt da drinnen. Nichts. Ich habe keine Ahnung, wo dieses verdammte Ding steckt. Der Mörder muss beides aufgehoben und mitgenommen haben.“
Alexander Bartsch kratzt sich ratlos an der Stirn und zieht sie in Falten, während er weiter seinen Kaffee schlürft.
„Wir werden jetzt die mitgenommenen Gegendstände im Labor auf weitere Spuren untersuchen“, versucht Hoffer wenigstens noch ein wenig Hoffnung zu verbreiten. Obwohl er ahnt, dass es hoffnungslos ist, behält er diesen Gedanken jedoch für sich.
„Wir stehen also mit heruntergelassenen Hosen da? Vielen Dank, Mike. Dann hoffe ich doch, dass ihr im Labor noch etwas finden könnt.“


   ......